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Gender-Pause
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Gender-Pause (vom Verb gendern, abgeleitet von englisch gender [ËdÊÉndÉ] âsoziales Geschlechtâ) bezeichnet als Mittel der geschlechtergerechten Sprache im Deutschen eine kleine Pause bei der Aussprache von Genderzeichen innerhalb verkĂŒrzter Paarformen von Personenbezeichnungen, um zwischen mĂ€nnlichen und weiblichen auch nichtbinĂ€re, diversgeschlechtliche Personen anzusprechen und einzubeziehen (vergleiche Soziale Inklusion, Diversity Management). Zeichen wie das Gendersternchen im Beispiel âBĂ€cker*innenâ werden vorgetragen, als ob an der Stelle ein Bindestrich stĂ€nde: BĂ€cker-innen [ËbÉkÉÊÉȘnÉn], vergleichbar dem gebrĂ€uchlichen Wort âBĂ€ckerinnungâ: BĂ€cker-Innung [ËbÉkÉÊÉȘnÊĆ]. Die vermeintliche Sprechpause, ist sie doch eigentlich ein Glottisschlag oder Knacklaut (vergleiche den gebrĂ€uchlichen Glottisschlag im Deutschen), wird auch gesprochenes Gendersternchen genannt. Auch zweigeschlechtliche Paarformen mit SchrĂ€gstrich oder Binnen-I können mit einer Gender-Pause vorgetragen werden (BĂ€cker/-innen, BĂ€ckerInnen). Alternativ können Kurzformen zu einer Beidnennung aufgelöst werden (BĂ€ckerinnen und BĂ€cker).
Die Bezeichnung âGender-Pauseâ kam um 2019 auf und wurde unter anderem von der Gesellschaft fĂŒr deutsche Sprache ĂŒbernommen; sie lehnt dieses Mittel der gendergerechten Sprache aber ab. Die Erfindung der Gender-Pause beansprucht die feministische Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch, die 1985 den âKnacklautâ zur Aussprache des Binnen-I vorschlug. In öffentlich-rechtlichen Sendern im deutschsprachigen Raum sind ab 2020 zunehmend Gender-Pausen zu hören (siehe unten).
Contents
âą Aussprache
âą Glottisschlag
âą Vorleseprogramme
âą Geschichte
âą Rezeption
âą BefĂŒrwortung
âą Kritik
âą Ablehnung
âą Siehe auch
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Aussprache
Glottisschlag
Um Gendersternchen (BĂ€cker*innen), Gender-Doppelpunkt (BĂ€cker:innen), Gender-Gap (BĂ€cker_innen) oder Gender-Apostroph (BĂ€ckerâinnen) als Platzhalter fĂŒr Personen mit nichtbinĂ€rer GeschlechtsidentitĂ€t zu verdeutlichen, wird bei der Aussprache eine winzige Pause angedeutet, vergleichbar einer gesprochenen Wortfuge. Fachsprachlich ist das ein Glottisschlag (stimmloser, glottal gebildeter Verschlusslaut; englisch glottal stop), der im Internationalen Phonetischen Alphabet mit dem fragezeichenĂ€hnlichen Lautsymbol Ê angezeigt wird. Er wird auch âStimmabsatzâ oder âharter Vokaleinsatzâ genannt.
Dieser akustische Effekt der Stimmlippen entspricht dem kleinen Moment, der beim Unterscheiden zweier Silben oder selbststĂ€ndiger Vokale auftritt, beispielsweise bei der Aussprache der Verben âsich erinnernâ (er-innern [ÉÉÌŻËÊÉȘnÉn]) oder âetwas verinnerlichenâ (ver-innerlichen [fÉÉÌŻËÊÉȘnÉlÉȘçnÌ©]).cite-ref-stefanowitsch-2018-06-09-1-0[1]cite-ref-bukenberger-2020-01-22-2-0[2] In der Ausspracheschulung wird der Effekt auch als âKnacklautâ bezeichnet.cite-ref-3[3] Der Glottisschlag spielt auch eine Rolle im Gesang, so beginnen viele Vortragende in Popsongs eine Liedzeile aus einem solchen Verschlusslaut (Plosiv) heraus.cite-ref-4[4]
Der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch erklĂ€rt den âglottalen Verschlusslautâ 2018:
âDas Sternchen und die LĂŒcke werden in der Aussprache durch einen stimmlosen glottalen Verschlusslaut wiedergegeben â ein Laut, den wir produzieren, indem wir die Stimmlippen (âStimmbĂ€nderâ) kurz vollstĂ€ndig schlieĂen. [âŠ] Vor Suffixen (âNachsilbenâ) kommt der glottale Verschlusslaut nie vor â bzw., er kam dort nie vor, bis eben manche Sprecher/innen angefangen haben, ihn als lautliche ReprĂ€sentation des Gendergap bzw. -sternchen zu verwenden. WĂ€hrend Ărztin z. B. [ÉËÉÌŻtstÉȘn] ausgesprochen wird, wird Ărzt_in oder Ărzt*in [ÉËÉÌŻtstÊÉȘn] ausgesprochen. Das hat eine Reihe erwartbarer phonologischer Konsequenzen. So verĂ€ndert es die Silbifizierung. Bei Ărztin bildet der Konsonant am Ende des Wortstammes gemeinsam mit dem Suffix eine Silbe â [ÉËÉÌŻts.tÉȘn], bei Ărzt_in/Ărzt*in wird das durch den glottalen Verschlusslaut verhindert â [ÉËÉÌŻtst.ÊÉȘn]. In dieser Hinsicht verhĂ€lt sich das Suffix jetzt lautlich wie ein eigenes Wort.âcite-ref-stefanowitsch-2018-06-09-1-1[1]
AbgekĂŒrzte Paarformen mit Genderzeichen werden gesprochen wie zwei Wörter mit Bindestrich: BĂ€cker-innen [ËbÉkÉÊÉȘnÉn].cite-ref-s-ddeutsche-2019-04-26-5-0[5] Hörbar fĂ€llt bei der Minipause das vorstehende ârâ weg, wodurch sich die Aussprache deutlich von der normalen Femininform BĂ€ckerinnen unterscheidet (hier bleibt das ârâ hörbar); die weibliche Endung wird dabei nicht besonders betont. Das betrifft auch den Mediopunkt in BĂ€cker·innen oder zweigeschlechtliche Kurzformen mit Binnen-I in BĂ€ckerInnen oder mit einfachem SchrĂ€gstrich in BĂ€cker/innen. DemgegenĂŒber sind gemÀà Duden die beiden amtlich anerkannten AbkĂŒrzungsformen mit SchrĂ€gstrich plus ErgĂ€nzungsstrich: BĂ€cker/-innen,cite-ref-rechtschreibduden-2020-112-113-6-0[6] oder eingeklammert: BĂ€cker(innen), als vollstĂ€ndige Beidnennung zu lesen: BĂ€cker und BĂ€ckerinnen. Aber auch diese Kurzformen können mit einer Binnenpause gesprochen werden.
Das Bistum Hildesheim empfiehlt im Januar 2021 in seiner Handreichung Geschlechtersensible Sprache als âinklusive Formâ das Sternchen und den Doppelpunkt und veranschaulicht die Aussprache von Lehrer*innen oder Lehrer:innen mit einem Vergleichssatz:cite-ref-7[7]
âą âDie Kinder stehen auĂen, die Lehrer innen.â
Vorleseprogramme
Die gĂ€ngigen Vorleseprogramme (Screenreader) und Sprachassistenten wie Apples Siri haben noch Schwierigkeiten mit der passenden Aussprache des Gendersterns und geben beispielsweise wörtlich âBĂ€cker-Stern-innenâ aus (Stand April 2021 bei Standardeinstellung).cite-ref-aydin-2021-04-21-8-0[8]cite-ref-youtube-2020-11-06-9-0[9] Das Zeichen wird unter UmstĂ€nden aber wörtlich als âSternchenâ, âAsteriskâ oder âPauseâ vorgelesen, manchmal auch gar nicht, so dass nur die weibliche Wortform ausgesprochen wird (missverstĂ€ndlich als generisches Femininum).cite-ref-10[10] Ein Gender-Gap wird vorgelesen als âBĂ€cker-Unterstrich-innenâ, ein Binnen-I als âBĂ€ckerinnenâ ohne Pause. Nur der Doppelpunkt erzeugt eine kleine Pause beim Vorlesen: âBĂ€cker: innenâ.cite-ref-ivanov-2020-02-11-11-0[11]cite-ref-genderleicht-2020-11-12-12-0[12] AbhĂ€ngig von der verwendeten Software und ihrer angepassten Einstellung, kann die Pause nach einem Doppelpunkt auch etwas lĂ€nger sein und der Eindruck entstehen, der Satz sei zu Ende.cite-ref-bdkom-2020-11-39-13-0[13]
Zur Barrierefreiheit erklĂ€rt Ende 2019 die Website des EuropĂ€ischen Sozialfonds (beim deutschen Bundesministerium fĂŒr Arbeit und Soziales), dass sich in Screenreadern die Ansage von Sonderzeichen wie Sternchen oder Unterstrich abschalten oder durch ein Leerzeichen ersetzen lasse: BĂ€cker innen [ËbÉkÉÊÉȘnÉn].cite-ref-esf-2019-10-01-14-0[14]cite-ref-15[15]
Auch Brailleschrift-Displays fĂŒr sehbehinderte oder blinde Menschen haben solche MĂ€ngel, weil sie meist nur die Ausgabe eines Screenreaders verarbeiten. FĂŒr beide Programmarten gelten Sternchen und Unterstrich bisher nicht als eindeutig barrierefrei; aus diesem Grund wird der Gender-Doppelpunkt von einigen Hochschulverwaltungen und Medien verwendet und in aktuellen SprachleitfĂ€den empfohlen (siehe Liste von Einrichtungen, die Genderzeichen nutzen).
Der Berliner Webentwickler Taner Aydın prĂ€sentiert im April 2021 in einem Online-Artikel kurze Sprachaufnahmen von fĂŒnf Screenreadern und drei Sprachassistenten, die jeweils vier unterschiedliche Genderzeichen sowie Binnen-I und zwei SchrĂ€gstrich-Schreibweisen vortragen; Aydın fasst seine Ergebnisse zusammen:
âWie sich in den Ergebnissen erkennen lĂ€sst, ist die Situation sehr gemischt. WĂ€hrend das Binnen-I als eher Ă€ltere Schreibweise schon relativ groĂflĂ€chig unterstĂŒtzt wird, wird das Sternchen, welches bis vor einer Weile als inklusivste Variante prĂ€feriert wurde, bis jetzt nur von Amazon Polly korrekt ausgegeben. Der Doppelpunkt, der allmĂ€hlich das Sternchen zu ersetzen scheint und momentan als vermeintlich beste Variante propagiert wird, ist ein zweischneidiges Schwert. Ja, er erzeugt eine hörbare Pause, aber keinen Glottisschlag. Er ist im Grunde ein âHackâ, denn er zwingt den Screenreader dazu eine lĂ€ngere Pause wie am Ende eines Satzes zu machen. Und das ist auch logisch. Der Doppelpunkt ist ein Satz(ende)zeichen. [âŠ] Was sich aber aus den Ergebnissen auch erkennen lĂ€sst ist, dass es keine Form gibt, die nicht von mindestens einem Tool bereits unterstĂŒtzt wird. Es ist also anscheinend keine technische Unmöglichkeit die beliebigen Formen umzusetzen. FĂŒr mich stellt sich daher folgende Frage: Wenn die Ablehnung genderinklusiver Sprache oft mit dem technischen Argument daherkommt, wĂ€re es dann nicht hilfreich, wenn Screenreader und Text-to-Speech-Software breitflĂ€chig alle gĂ€ngigen Varianten unterstĂŒtzten?âcite-ref-aydin-2021-04-21-8-1[8]
Die deutsche Ăberwachungsstelle des Bundes fĂŒr Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) veröffentlicht im August 2021 als Ergebnis einer eigenen Studie offizielle Empfehlungen zu einer gendergerechten, digital barrierefreien Sprache, wobei dem Genderstern der Vorzug gegeben wird: âDas Gendern berĂŒhrt als sprachlicher Ausdruck in digitalen Anwendungen, Fragen der Freiheit und der Demokratie von Menschen mit Behinderungen. BFIT-Bund schlieĂt sich der Expert*innen Meinung an und empfiehlt unter der MaĂgabe ihres Auftrages nach § 8 BITV, das Gendern mit dem Asterisk.â Getestet wurden dabei auch zwei Screenreader-Programme.cite-ref-bfit-bund-2021-08-16-0[16]
Geschichte
erfinderin Die Erfindung der Gender-Sprechpause beansprucht Luise F. Pusch, Pionierin der feministischen Sprachwissenschaft: âGlottisschlag â Das habe ich erfunden! 1985 oder 86, als sich das groĂe I allmĂ€hlich durchsetzte, wurde ich gefragt: Wie soll man das denn aussprechen? Meine Antwort: mit einer Minipause, heute auch bekannt als Knacklaut. Den gibt es in vielen deutschen Wörtern.âcite-ref-genderleicht-2020-12-10-17-0[17]
2009 merkte die schweizerische Bundeskanzlei in ihrem Leitfaden zum geschlechtergerechten Formulieren im Deutschen an: âWerden Texte mit Kurzformen laut vorgetragen, so wird die AbkĂŒrzung aufgelöst und als Vollform gelesen, oder es wird nach dem gemeinsamen Wortteil eine kurze Pause gemacht, gefolgt von einem sogenannten glottalen Verschlusslaut vor dem Vokal der Endung -in bzw. -innenâ.cite-ref-bundeskanzlei-2009-23-18-0[18]
2019 schrieb der Kulturjournalist Felix Stephan in der SĂŒddeutschen Zeitung unter der Ăberschrift Die Genderfrage ist in der Phonetik angekommen zu diesem Sprachwandel: âIn diesem Sinne ist es sicher auch ein soziologisches PhĂ€nomen, dass die Gender-Pause vor allem in jenen Milieus auftritt, die sich in Kleidung, Affektkontrolle und sittlichem Ernst ohnehin vom Durchschnitt abzuheben versuchen.âcite-ref-s-ddeutsche-2019-04-26-5-1[5] Der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch kommentierte 2020: âDass es die gesprochene Version des Gendersternchens â den wie eine Pause klingenden kleinen Neuansatz vor der Endung â-inâ â in Talkshows und Nachrichtensendungen schaffen wĂŒrde, hĂ€tte vor einem Jahr auch niemand vermutet.âcite-ref-19[19]
Der Sprachwissenschaftler Peter Eisenberg hatte 2017 noch gemeint: âDer nĂ€chste Schritt in Richtung eines konsequenten Genderns bestand in der Propagierung der Schreibweise BĂ€ckerInnen, die dann vielfĂ€ltig ausgebaut wurde, etwa zu BĂ€ckerinnen, BĂ€cker/innen, BĂ€cker_innen und BĂ€cker*innen. Von vornherein blieb unklar, wie all das ausgesprochen werden konnte.âcite-ref-sz-2017-03-02-20-0[20] 2021 löste der Sprachwissenschaftler Henning Lobin die angebliche Unklarheit auf und nannte als praktisches Beispiel âetwa die Verwendung des Wortes BĂ€ckerinnung, das in der Mitte genau den glottalen Knacklaut enthĂ€lt (BĂ€cker-Innung), der bei BĂ€cker-Innen angeblich so unaussprechlich ist.âcite-ref-21[21]
Das Handbuch geschlechtergerechte Sprache aus dem Dudenverlag nannte im April 2020 die âausfĂŒhrliche Beidnennungâ als eine Möglichkeit zur Aussprache von abgekĂŒrzten Paarformen; alternativ könne eine kleine Pause vor der weiblichen Endung eingelegt werden: âmit dem sogenannten Glottisschlag â diese Strategie hat durch die verstĂ€rkte Verwendung des Gendersterns deutlich zugenommen. Ăhnlich wie in anderen Zusammensetzungen (etwa Raum-Innenfarbe) wird also an [der] Kompositionsfuge eine Pause gesprochen: âMitarbeiter-innenâ.âcite-ref-handbuch-2020-124-125-22-0[22]
2021 2021
Im MĂ€rz 2021 verwendet NRW-MinisterprĂ€sident Armin Laschet (CDU) einen Glottisschlag, als er nach der Beidnennung âMacherinnen und Macherâ anschlieĂt mit dem Satz: âDeutschland kann erstklassige Chancen fĂŒr unsere Kinder bieten und gleiche Chancen fĂŒr Frauen und MĂ€nner in unserem MacherÊinnenland.âcite-ref-23[23] Im April verlangt Laschets MitwahlkĂ€mpfer Friedrich Merz, geschlechtergerechte Sprache staatlich verbieten zu lassen, und stellt bezogen auf öffentlich-rechtliche Sender die Frage: âWer gibt Nachrichtenmoderatorinnen und -moderatoren das Recht, in ihren Sendungen einfach mal so eben die Regeln zur Verwendung unserer Sprache zu verĂ€ndern?â Gerade in gesellschaftlich verantwortungsvollen Positionen âkann das nicht jeder so machen, wie er das vielleicht gerne hĂ€tteâ.cite-ref-24[24]
Ab Juni 2021 verwendet die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa (â110.065 Mitarbeiter:innenâ) als Mittel gendersensibler Sprache neben geschlechtsneutralen Formulierungen den Doppelpunkt, gesprochen mit Glottisschlag. Der Beauftragte fĂŒr Chancengleichheit im Unternehmen erklĂ€rt dazu: âEs gibt Sprachen, die haben einen eigenen Buchstaben fĂŒr diesen sogenannten Glottisschlag, das Deutsche nicht. Aber auch wir kennen ja schon den Stimmabsatz wie bei âKoffeinâ und âSpiegeleiâ, insofern kann man Gendergerechtigkeit auch in der mĂŒndlichen Sprache zum Ausdruck bringen.âcite-ref-25[25]
Kathrin Kunkel-Razum, Leiterin der Duden-Redaktion, verwendet im Juni in einem Interview Gender-Pausen.cite-ref-26[26] Die Komikerin Carolin Kebekus spricht sich im Juni in ihrem ARD-Programm Die Carolin Kebekus Show mit einem aufwendig produzierten Musikvideo fĂŒr die Verwendung des Glottisschlags aus; unter anderem nimmt sie dabei die Gendergegner Friedrich Merz und Dieter Nuhr aufs Korn.cite-ref-27[27]cite-ref-28[28]cite-ref-29[29] Im August tritt ein Pastor in der ARD-Sendung Das Wort zum Sonntag fĂŒr die Verwendung des gesprochenen Gendersternchens ein.cite-ref-30[30]cite-ref-31[31]
Siehe auch
:
Liste von Einrichtungen, die Genderzeichen nutzen
Studien und Umfragen
â
Hauptartikel
:
Studien und Umfragen zum Glottisschlag
Der Mitteldeutsche Rundfunk ermittelte Mitte 2021: Nur 2 % von rund 26.000 Antworten befĂŒrworteten die gesprochene Gender-Pause bei der Kurzform StudentÊinnen (mit Stimmabsatz vor dem âiâ); Beidnennung wollten 15 %, das Partizip Studierende 21 % und die generische Maskulinform Studenten 58 %.cite-ref-32[32] Das Nachrichtenradio MDR Aktuell startete mit der UniversitĂ€t Halle-Wittenberg ein gemeinsames Forschungsprojekt zur Frage, wie sich gendersensibles Sprechen auf das VerstĂ€ndnis von Nachrichten auswirkt.cite-ref-33[33]
Ebenfalls Mitte 2021 ermittelte das ZDF-Politbarometer zu Gender-Pausen: 25 % finden die Sprechweise gut und 71 % nicht.cite-ref-34[34]cite-ref-35[35]
Auch Mitte 2021 ermittelte das Sozialforschungsinstitut INSA zur Frage, ob âGendersprechpausen [âŠ] ein sinnvoller Beitrag zur Geschlechtergerechtigkeitâ sind: 22 % stimmen zu, 56 % nicht und 17 % wissen es nicht; von den Befragten mit Migrationshintergrund stimmen 33 % zu, ebenso viele dagegen.cite-ref-sprachwelt-2021-08-31-36-0[36]
Forscher der Kommunikationswissenschaft an den UniversitÀten Erfurt und Mainz veröffentlichten im September 2021 eine genderlinguistische Studie: Medientexte mit gesprochener Gender-Pause waren signifikant schlechter verstÀndlich als drei andere Sprechweisen, aber bei ihr wurde der Anteil von Frauen in den bezeichneten Gruppen am höchsten eingeschÀtzt.cite-ref-37[37]cite-ref-tagesspiegel-2022-02-06-38-0[38]cite-ref-spektrum-2022-03-18-39-0[39]
Rezeption
Ăffentlich-rechtliche Sender
Vor allem in öffentlich-rechtlichen Sendern im deutschsprachigen Raum werden ab 2020 zunehmend gegenderte Sprechweisen von Personenbezeichnungen hörbar, sowohl in neutraler Form (Forschende) wie auch als Beidnennung (Forscher und Forscherinnen) oder als gesprochene Gender-Pause mit einem Glottisschlag bei Kurzformen (ForscherÊinnen). Nach der rechtlichen Verankerung der dritten Geschlechtsoption âdiversâ in Deutschland 2018 und Ăsterreich 2019 ĂŒberarbeiteten auch die Medienanstalten ihre SprachleitfĂ€den und Richtlinien; einige stellten es frei, Gender-Pausen in der Moderation zu nutzen (siehe auch Ăffentlich-rechtliche Sender gegen Genderzeichen).
Eines der ersten gesprochenen Gendersternchen in den ZDF-Nachrichten war am 5. Januar 2020 von Claus Kleber im heute-journal zu hören.cite-ref-40[40] Im Mai fiel die ARD-Moderatorin Anne Will in ihrer Talk-Sendung mit einer demonstrativen Betonung des Wortes âSteuerzahlerÊinnenâ auf (siehe Gendern bei Anne Will);cite-ref-41[41] bereits 2018 hatte ihr missglĂŒckter Genderversuch âMitgliederinnenâ zu Diskussionen gefĂŒhrt.cite-ref-42[42]
Im September 2020 schrieb der Wirtschaftsstatistiker Walter KrĂ€mer als Vorsitzender der Stiftung Deutsche Sprache einen Beschwerdebrief an hunderte Mitglieder der RundfunkrĂ€te und forderte, den Gebrauch âmissbrĂ€uchlicher Knacklauteâ bei den Ăffentlich-Rechtlichen âumgehend zu unterlassenâ. Darauf antwortete der Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens, Thomas Bellut, ausfĂŒhrlich: â[âŠ] haben wir uns darauf verstĂ€ndigt, fĂŒr die schriftliche Kommunikation ab sofort den Genderstern (Asterisk) zu verwenden und einen Leitfaden mit entsprechenden Hinweisen verabschiedet. FĂŒr die Kommunikation in journalistischen BeitrĂ€gen, das heiĂt vor allem bei der gesprochenen Sprache, gibt es keine Vorgaben der GeschĂ€ftsleitung. Den Redaktionen des Hauses wurde jedoch empfohlen zu diskutieren, wie eine Ansprache aller Zuschauer*innen gelingen kann und die Ansprache dabei mit Blick auf die jeweilige Zielgruppe zu wĂ€hlen.â Der Vorsitzende des WDR-Rundfunkrats erklĂ€rte, âdass der so genannte Gendergap in Sendungen des WDR möglichst nicht verwendet werden sollte, da dadurch hĂ€ufig nur die weibliche Form der Personenbezeichnung wahrgenommen werde. Allerdings wolle der WDR prĂŒfen, ob dies auch fĂŒr Sendungen, die sich explizit an die jĂŒngere Zielgruppe richteten, gelten solle. Denn unter jungen Menschen ist die BerĂŒcksichtigung aller Geschlechter auch in der gesprochenen Sprache durchaus ĂŒblich.âcite-ref-bermedien-2020-09-15-43-0[43]
Zur Frage, ob das âGendersternchen mitgesprochenâ werden dĂŒrfte, antwortete im Dezember 2020 die rbb-Intendantin Patricia Schlesinger: âWir ĂŒberlassen es unseren Moderator*innen, ob sie tatsĂ€chlich das mitsprechen wollen oder nicht. Nicht nur bei Fritz, auch woanders.â Das Jugendprogramm Radio Fritz verwendet den stimmlosen Glottisschlag auch in Nachrichtentexten. Laut Thomas Hinrichs, Informationsdirektor des Bayerischen Rundfunks (BR), dĂŒrfen nur der Jugendkanal PULS und der eigene LGBQT-Postcast die Gender-Pause nutzen.cite-ref-bouhs-2020-12-06-44-0[44] Die grĂŒne Queerpolitikerin Tessa Ganserer warf dem Bayerischen Rundfunk vor, in die 1970er-Jahre zurĂŒckzufallen, als sich der Sender noch bei homosexuellen Themen aus dem gemeinsamen ARD-Programm ausgeklinkt hatte. Die grĂŒne RundfunkrĂ€tin Sanne Kurz kritisierte, dass Hinrichs mit seiner ĂuĂerung Redaktionen bevormunde und ihnen diktiere, âwie BeitrĂ€ge getextet werden mĂŒssen, wie moderiert werden muss, und er erzieht mit dem Verbot die Gesellschaft zur Ignoranz gegenĂŒber Menschen, die sich nicht binĂ€rgeschlechtlich verorten.âcite-ref-45[45]
SWR-Intendant Kai Gniffke erklĂ€rte im Dezember 2020: âWir verkneifen uns wenn möglich das sogenannte âgenerische Maskulinâ. [âŠ] ZurĂŒckhaltend sind wir auch mit dem sogenannten Gender-Stern*. [âŠ] FĂŒr Programmangebote des SWR fĂŒr junges Publikum kann diese Form deshalb verwendet werden.âcite-ref-46[46]cite-ref-47[47] Der SaarlĂ€ndische Rundfunk (SR) erlaubt in seiner internen Handreichung Sprache schafft Bewusstsein die Verwendung des Gendersterns in der gesprochenen Berichterstattung (auĂer in Nachrichtentexten); das solle âredaktionsintern diskutiert und entschieden werdenâ.cite-ref-48[48]
Im April 2021 sind erstmals in einem ARD-Spielfilm Plural-Paarformen mit Glottisschlag zu hören: Im Tatort Was wir erben werden beispielsweise ArbeiterÊinnen oder KollegÊinnen mit vernehmbarer Gender-Pause gesprochen. Die Sprecherin des produzierenden Senders SĂŒdwestrundfunk erklĂ€rt dazu, beim SWR bemĂŒhe man sich generell um eine gendersensible Sprache: âUnsere Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren finden die jeweils authentische Sprache fĂŒr die Figuren eines âTatortsâ. Sehr passend zum Realismuskonzept des âTatortsâ können uns im Krimi so Menschen begegnen, die so unterschiedlich sprechen wie die Menschen im wirklichen Lebenâ.cite-ref-49[49] Die Beurteilung von Tag24: âFans sauer ĂŒber âGendernâ beim Tatort, aber Top-Quote!âcite-ref-50[50]
Der WDR verzichtet im Programm weitgehend auf den gesprochenen Gender-Gap, da dieser laut einer vom Sender beauftragten reprĂ€sentativen Umfrage unter 1000 Menschen nur von 27 % befĂŒrwortet wird.cite-ref-51[51]
BefĂŒrwortung
Mitte 2019 wurde Christiane Hohenstein (ZĂŒrcher Hochschule fĂŒr Angewandte Wissenschaften) zur gendergerechten Sprache gefragt: âUnd was schlagen Sie den elektronischen Medien wie Radio und TV fĂŒr die Aussprache vor?â Die Professorin fĂŒr InterkulturalitĂ€t und SprachdiversitĂ€t antwortete: âIn der Schweiz wird gerade in Bildungsinstitutionen von vielen Kollegen die Aussprache mit Glottis-Stop ausdrĂŒcklich gepflegt. Das finde ich vorbildlich. Und es ist nicht schwer, weil der Glottis-Stop sowieso ein hĂ€ufig genutztes Artikulationsmittel der deutschen Sprache ist.âcite-ref-52[52]
Im September 2020 erklĂ€rte die Pionierin Luise F. Pusch zum vermehrten Gebrauch des Glottisschlags in öffentlich-rechtlichen Sendern seit der Corona-Krise: Der âKnacklaut zur âVerlautbarungâ des Femininums mit Genderstern fĂŒr gemischtgeschlechtliche Gruppen: Expert*innen, BĂŒrger*innenversammlung [ist] vollendet geschlechtergerecht.âcite-ref-53[53]
Kritik
Im Mai 2021 schrieb der Sprachwissenschaftler JĂŒrgen Trabant unter dem Titel Gendersprache: Es knackt im GebĂ€lk der Republik in der Tageszeitung Die Welt: âDie EinfĂŒhrung des Knacklautes markiert den Sprecher als zugehörig zu einer bestimmten Gruppe von Sprechern.â Normalerweise werde der Laut vor vokalisch anlautenden Wörtern oder Silben eingesetzt (âge[Knack]impftâ), jetzt sei er auch in kĂŒnstlich eingefĂŒgten Pausen in Wörtern wie âMinisterprĂ€sident[Knack]innenâ zu hören. Der Knacklaut gelte nun als âWunderwaffe des Gendernsâ. In der fĂŒr das Deutsche untypischen Umgebung von Personenbezeichnungen sei der Laut nicht nur âein Aussprache-Tickâ, sondern sogar âein Appell zur Unterwerfung [âŠ] Mach du es auch so, dann gehörst du auch zu uns Gutenâ. AuĂerdem sei es eine Drohung: âWehe du machst es nicht wie wir!â Trabant wirft staatlichen und öffentlichen Institutionen wie Berliner Senat, Rat der Stadt Hannover oder Rundfunkanstalten vor, mit ihrer Macht die Verwendung von Gender-Pausen samt entsprechender identitĂ€tspolitischer Haltung zu propagieren.cite-ref-54[54]cite-ref-55[55]
Ablehnung
Im August 2020 lehnt die Gesellschaft fĂŒr deutsche Sprache die Verwendung von Gender-Pausen ab, vor allem weil sie sich nicht verschriftlichen lieĂen. Im MĂ€rz 2021 bekrĂ€ftigt auch der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband seine Ablehnung von Genderzeichen, weil sie von Vorleseprogrammen nicht mit einem Glottisschlag vorgetragen wĂŒrden. Mitte 2021 ergeben Umfragen eindeutige Ablehnungen von gesprochenen Gender-Pausen.
Siehe auch
:
Ablehnung von Genderstern oder allen Genderzeichen
,
Ablehnung des Doppelpunkts
und
des Unterstrichs
Gesellschaft fĂŒr deutsche Sprache
kritik-seitens-der-gfds Die Gesellschaft fĂŒr deutsche Sprache (GfdS) â gegrĂŒndet 1947 und mitfinanziert von der Kultusministerkonferenz â stellt einen eigenen Redaktionsstab beim Deutschen Bundestag zur Beratung von Bund und LĂ€ndern bei allen Sprachfragen, um Texte aller Art auf sprachliche Richtigkeit und VerstĂ€ndlichkeit zu ĂŒberprĂŒfen, ebenso Anfragen zum geschlechtergerechten Formulieren und zu Stil, Grammatik und Rechtschreibung.cite-ref-56[56]cite-ref-57[57]cite-ref-58[58]
Im August 2020 erklĂ€rte die GfdS zu ihrer Ablehnung des Gendersterns (Details), dass auch Gender-Pausen im Allgemeinen problematisch und nicht zu empfehlen seien: âWird das Gendersternchen oder eine vergleichbare Form beim Vorlesen eines Textes als Zeichen ignoriert, wird die feminine Form gesprochen (Leserin). Diese kann nicht mehr als geschlechtergerecht oder genderneutral betrachtet werden. Eine Gender-Sprechpause zwischen der maskulinen Form und dem Movierungssuffix entspricht nicht den Aussprachenormen. Es sind zudem FĂ€lle denkbar, in denen die maskuline Form und das Movierungssuffix fĂŒr einen kurzen Moment als separate Wörter â z. B: Spieler und innen (vs. auĂen) â verstanden werden.â Zu Vorleseprogrammen wurde angemerkt: âAsterisken, Unterstriche und Doppelpunkte werden dabei nicht einheitlich interpretiert, die Barrierefreiheit ist eingeschrĂ€nkt.â Insbesondere bleibe unklar, wie Gender-Pausen zu verschriftlichen seien:cite-ref-gfds-position-2020-59-0[59]
âWerden in der gesprochenen Sprache Gender-Pausen als Entsprechungen von Gendersternchen oder vergleichbaren Formen verwendet, ist unklar, wie diese verschriftlicht werden sollen (z. B. wenn ein Protokoll einer Rede angefertigt wird). Es ist nicht hörbar, welche Variante (Sternchen, Unterstrich, Doppelpunkt o. a.) von der sprechenden Person intendiert ist; Vermerke wie Pause sind nicht in allen Textsorten ĂŒblich oder erwĂŒnscht.â
Ihre Haltung zum geschlechtergerechten Formulieren fasste die GfdS im Mai 2021 in einer âKlarstellungâ zusammen: ââJa zum Gendernâ â wenn es verstĂ€ndlich, lesbar und regelkonform ist. [âŠ] Zwar stehen wir dem Gendersternchen kritisch gegenĂŒber, nicht aber dem Gendern an sich.âcite-ref-gfds-pm-2021-05-26-60-0[60] Der Germanistische Linguist Peter Schlobinski, Vorsitzender der GfdS, kritisierte die zunehmenden Gender-Pausen in den öffentlich-rechtlichen Sendern:
âIch rede jetzt ĂŒber diese berĂŒhmte âGender-Pauseâ, zum Beispiel WĂ€hler (--) innen. Also von der Silbenstruktur, wenn wir sprechen, dann geht das ja völlig gegen unser GefĂŒhl, wie wir eigentlich trennen, also wenn wir statt Leh-re-rin-nen sagen: Lehrer (--) innen. Ich weiĂ nicht, ob es gegen jedermann und jeder Frau SprachgefĂŒhl geht; gegen mein SprachgefĂŒhl auf jeden Fall, weil es gegen die prosodischen GrundregularitĂ€ten des Deutschen verstöĂt. Die Silbentrennung ist eine andere, und die Silbe ist eine natĂŒrliche Sprecheinheit. Und das fĂŒhrt ja bereits zu paradoxen Entwicklungen im Radio. [âŠ] Ich habe das beobachtet im Deutschlandfunk, wenn dort ein bisschen schneller gesprochen wird [âŠ] dann kommen wir vielleicht irgendwann zum ,generischen Femininumâ, weil die Sprechpausen bei einer schnelleren Sprechweise weggelassen werden. Und das können Sie bereits immer öfter hören.â
â
Peter Schlobinski im Interview (Mai 2021)
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband
kritik-seitens-des-dbsv Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) veröffentlichte im April 2019 unter dem Titel Gendern eigene Richtlinien, die das PrĂ€sidium im MĂ€rz 2021 aktualisierte. GrundsĂ€tzlich wird angemerkt: âBei lĂ€ngeren Texten kann in einem vorangestellten Satz erklĂ€rt werden, dass der jeweilige Text sich unabhĂ€ngig von den verwendeten Personenbezeichnungen an Menschen aller GeschlechtsidentitĂ€ten richtetâ (siehe Gender-FuĂnote). Um die Vorlesbarkeit zu gewĂ€hrleisten, werden neutrale Formulierungen empfohlen (Team) oder Bezeichnungen in Paarform (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter). âGendern durch Sonderzeichen und Typografie [âŠ] ist nicht zu empfehlenâ; auch der Gender-Doppelpunkt sei ungeeignet (Mitarbeiter:innen). Von allen Genderzeichen gibt der Verband allerdings dem Genderstern den Vorrang: âFalls jedoch mit Kurzformen gegendert werden soll, empfiehlt der DBSV, das Sternchen zu verwenden, weil es laut Veröffentlichungen des Deutschen Rechtschreibrates die am hĂ€ufigsten verwendete Kurzform ist und so dem Wunsch nach einem Konsenszeichen am nĂ€chsten kommt.âcite-ref-dbsv-2021-03-62-0[62]
Siehe auch
Portal Frauen: Gendergerechte Sprache
â LeitfĂ€den, Presse, Studien, Videos
Weblinks
Wiktionary: Knacklaut
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
âą Domingos de Oliveira: Gender-gerechte Sprache und Barrierefreiheit. In: Netz-Barrierefrei.de. Aktualisiert: 5. Oktober 2021 (der blinde Trainer fĂŒr Barrierefreiheit empfiehlt den Doppelpunkt).
âą Video von Carolin Kebekus: Lady Gender Gaga â Alles wird sich gendern (Glottisschlag) auf YouTube, 17. Juni 2021 (4:27 Minuten).
âą Mitteldeutscher Rundfunk: MDR und Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg erforschen Wirkung gendersensibler Sprache in Radio-Nachrichten. In: Presseportal.de. 25. Mai 2021 (âkennen wir die heftige Kritik auch am MDR, wann immer der Gender-Gap zu hören istâ).
âą Taner Aydın: Genderinklusive Sprache & Barrierefreiheit. In: A11yup.com. Eigene Website, 21. April 2021 (mit kurzen Audios zur Aussprache von Kurzformen mit Genderzeichen, SchrĂ€gstrich oder Binnen-I in fĂŒnf Screenreadern und drei Sprachassistenten).
âą Gesellschaft fĂŒr deutsche Sprache: Die Position der GfdS zur Verwendung des Gendersternchens. In: GfdS.de. August 2020 (auch gegen Gender-Pausen: schwierig zu verschriftlichen).
⹠Carina D. Bukenberger: Gendergerechte Sprache: Wie spricht man einen Genderstern? In: Leonarto.de. 22. Januar 2020 (medien-rhetorische Erörterungen).
âą Anatol Stefanowitsch: Gendergap und Gendersternchen in der gesprochenen Sprache. In: Sprachlog.de. 9. Juni 2018 (Grundlagen).
Siehe auch
:
Debatten Pro und Kontra Gendersternchen (Weblinks)
Einzelnachweise
cite-note-stefanowitsch-2018-06-09-11. â Anatol Stefanowitsch: Gendergap und Gendersternchen in der gesprochenen Sprache. In: Sprachlog.de. 9. Juni 2018, abgerufen am 10. Februar 2020.
cite-note-bukenberger-2020-01-22-22. â Carina D. Bukenberger: Wie spricht man einen Genderstern? In: Leonarto.de. 22. Januar 2020, abgerufen am 28. Mai 2020 (medien-rhetorische Erörterungen).
cite-note-33. â Julia Settinieri: Deutsch als Fremdsprache: Knacklaut. In: Uni-Bielefeld.de. 24. Oktober 2013, abgerufen am 21. Dezember 2020.
cite-note-44. â Tutorial-Video von Nicola Milan: How to do a glottal stop for singing auf YouTube, 23. November 2013, abgerufen am 30. April 2020 (3:24 Minuten; englisch).
cite-note-s-ddeutsche-2019-04-26-55. â Felix Stephan: Deutsche Sprache: Die Genderfrage ist in der Phonetik angekommen. In: SĂŒddeutsche Zeitung. 26. April 2019, abgerufen am 30. April 2020.
cite-note-rechtschreibduden-2020-112-113-66. â Duden-Redaktion (Hrsg.): Duden: Die deutsche Rechtschreibung (= Der Duden. Band 1/12). 28., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Berlin August 2020, ISBN 978-3-411-04018-6, S. 112â114: Geschlechtergerechter Sprachgebrauch, hier S. 112â113 (online auf duden.de).
cite-note-77. â Bistum Hildesheim, Bischöfliches Generalvikariat, Stabsreferat Gleichstellung: Geschlechtersensible Sprache: Handreichung fĂŒr das Bistum Hildesheim. Januar 2021, S. 7 (PDF: 810 kB, 17 Seiten (Memento des Originals vom 18. November 2021 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bistum-hildesheim.de auf bistum-hildesheim.de; Infoseite).
cite-note-aydin-2021-04-21-88. â Taner Aydın: Genderinklusive Sprache & Barrierefreiheit. In: A11yup.com. Eigene Website, 21. April 2021, abgerufen am 26. Mai 2021 (mit kurzen Audios zur Aussprache von Kurzformen).
cite-note-youtube-2020-11-06-99. â Video von Domingos de Oliveira: Hörbeispiel: So klingt gendergerechte Sprache fĂŒr Blinde mit einem Screenreader auf YouTube, 6. November 2020, abgerufen am 3. Dezember 2020 (0:39 Minuten; Infoseite).
cite-note-1010. â UniversitĂ€t Wien, Personalwesen und Frauenförderung: Geschlechterinklusive Sprache. In: univie.ac.at. Abgerufen am 20. Mai 2020.
cite-note-ivanov-2020-02-11-1111. â Christine Ivanov: âMitarbeiter:innenâ â Gendern mit Doppelpunkt. In: Sprachbewusst.de. 11. Februar 2020, abgerufen am 29. April 2020.
cite-note-genderleicht-2020-11-12-1212. â Anna E. Poth: âDoppelpunkt ist fĂŒr Blinde am bestenâ. In: Genderleicht.de. 12. November 2020, abgerufen am 3. Dezember 2020.
cite-note-bdkom-2020-11-39-1313. â Bundesverband der Kommunikatoren (BdKom): Kompendium Gendersensible Sprache: Strategien zum fairen Formulieren. Berlin November 2020, S. 39 (PDF: 2,5 MB, 56 Seiten auf bdkom.de).
cite-note-esf-2019-10-01-1414. â EuropĂ€ischer Sozialfonds (ESF), Meldung: Warum Sie den Gender-Stern nutzen sollten ⊠(Memento des Originals vom 27. Mai 2021 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.esf.de In: ESF.de. 1. Oktober 2019, abgerufen am 10. Juli 2020 (Bundesministerium fĂŒr Arbeit und Soziales).
cite-note-1515. â Daniel Mayr aka. Dr. Sooom: Kommentar mit ErlĂ€uterungen zur Einstellungen von Screenreadern bezĂŒglich Sonderzeichen⊠In: netzpolitik.org. 14. Januar 2020, abgerufen am 10. Juli 2020.
cite-note-bfit-bund-2021-08-1616. â Stefanie Koehler, Michael Wahl: Empfehlung zu gendergerechter, digital barrierefreier Sprache â eine reprĂ€sentative Studie.@1@2Vorlage:Toter Link/www.bfit-bund.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im MĂ€rz 2025. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: BFIT-Bund.de. Beauftragt und herausgegeben von der Ăberwachungsstelle des Bundes fĂŒr Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund), Berlin August 2021, abgerufen am 18. MĂ€rz 2022 (empfiehlt Genderstern statt Doppelpunkt; Besprechung, Interview).
cite-note-genderleicht-2020-12-10-1717. â Luise F. Pusch, interviewt von Christine Olderdissen: Luise F. Pusch und der Genderstern. In: Genderleicht.de. 10. Dezember 2020, abgerufen am 17. Dezember 2020.
cite-note-bundeskanzlei-2009-23-1818. â Schweizerische Bundeskanzlei, ZĂŒrcher Hochschule fĂŒr Angewandte Wissenschaften (ZHAW): Geschlechtergerechte Sprache: Leitfaden zum geschlechtergerechten Formulieren im Deutschen. 2., vollstĂ€ndig ĂŒberarbeitete Auflage 2009, Version vom 31. Juli 2013, S. 23, Randnummer 4.11 (PDF: 1,1 MB, 192 Seiten@1@2Vorlage:Toter Link/www.bk.admin.ch (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im MĂ€rz 2025. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf bk.admin.ch; Erstauflage 1996 als Leitfaden zur sprachlichen Gleichbehandlung).
cite-note-1919. â Anatol Stefanowitsch: Warum Sprachwandel notwendig ist: Der Professor, die Professor, das Professor. In: Der Tagesspiegel. 3. September 2020, abgerufen am 28. Mai 2021.
cite-note-sz-2017-03-02-2020. â Peter Eisenberg: Essay: Das missbrauchte Geschlecht. In: SĂŒddeutsche Zeitung. 2. MĂ€rz 2017, abgerufen am 13. April 2021.
cite-note-2121. â Sigi Lieb: Sprachkampf: Ein Buch ĂŒber Sprachwandel und Sprachpolitik. In: Gespraechswert.de. 1. April 2021, abgerufen am 26. Mai 2021.
cite-note-handbuch-2020-124-125-2222. â Gabriele Diewald, Anja Steinhauer: Handbuch geschlechtergerechte Sprache: Wie Sie angemessen und verstĂ€ndlich gendern. Herausgegeben von der Duden-Redaktion. Dudenverlag, Berlin April 2020, ISBN 978-3-411-74517-3, S. 124â125 (Seitenvorschauen).
cite-note-2525. â Timotheus Piechatzek (Beauftragter fĂŒr Chancengleichheit) im GesprĂ€ch: Warum die Lufthansa jetzt gendert. In: BusinessInsider.de. 19. Juni 2021, abgerufen am 20. Juni 2021.
cite-note-2626. â Kathrin Kunkel-Razum im GesprĂ€ch mit Elisabeth Scharang: Punkt Eins: Gender-Stern, Binnen-I oder Unterstrich. In: ORF.at. 1. Juni 2021, abgerufen am 3. Juni 2021 (mit Audio: 27:00 Minuten).
cite-note-2727. â Video von Carolin Kebekus: Lady Gender Gaga â Alles wird sich gendern (Glottisschlag) auf YouTube, 17. Juni 2021, abgerufen am 20. Juni 2021 (4:27 Minuten).
cite-note-3030. â Video von Das Wort zum Sonntag, Pastor Christian Rommert: Gender(-irr?)sinn. In: ARD Mediathek. 7. August 2021, abgerufen am 10. August 2021 (4:09 Minuten).
cite-note-3333. â Mitteldeutscher Rundfunk, Presse und Information: MDR und Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg erforschen Wirkung gendersensibler Sprache in Radio-Nachrichten. In: Presseportal.de. 25. Mai 2021, abgerufen am 18. MĂ€rz 2022.
cite-note-3434. â ZDFheute: ZDF-Politbarometer â Mehrheit fĂŒr Impfpflicht in Klinik und Schule. In: ZDF.de. 16. Juli 2021, abgerufen am 24. Juli 2021 (im Bericht nicht erwĂ€hnt, nur als Grafiken in der Diashow); ebenda die Grafiken: 19/41: Trennungszeichen bzw. Sprechpausen in den Medien + 18/41: Verwendung geschlechtergerechter Sprache in den Medien.
cite-note-3535. â Forschungsgruppe Wahlen e. V.: Politbarometer â Fragetexte Juli I 2021 (KW 28). 16. Juli 2021, S. 2 (PDF: 64 kB, 2 Seiten (Memento des Originals vom 19. Juli 2021 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.forschungsgruppe.de auf forschungsgruppe.de).
cite-note-sprachwelt-2021-08-31-3636. â Redaktion: INSA-Sprachumfrage 2021: âZuschauer â innenâ? Nur eine Minderheit hĂ€lt die Gendersprechpause fĂŒr sinnvoll. In: DeutscheSprachwelt.de. 31. August 2021, abgerufen am 17. MĂ€rz 2022.
cite-note-3737. â Sven Jöckel, Leyla Dogruel, Ronja Bachofer: Wirkung gendersensibler Ansprachen in Anmoderationen bei Erwachsenen und Heranwachsenden. In: Publizistik. Band 66, September 2021, online: 3. September 2021, S. 441â462 (doi:10.1007/s11616-021-00682-z).
cite-note-tagesspiegel-2022-02-06-3838. â Joachim Trebbe: MEDIA Lab: Gendern stört. Und nĂŒtzt. In: Der Tagesspiegel. 6. Februar 2022, abgerufen am 17. MĂ€rz 2022.
cite-note-spektrum-2022-03-18-3939. â Christiane Gelitz: Geschlechtergerechte Sprache: Das Gendersternchen kehrt das Problem um. In: Spektrum.de. 18. MĂ€rz 2022, abgerufen am 23. MĂ€rz 2022 (Redakteurin, Diplompsychologin).
cite-note-4040. â Anne Fromm (taz-Medienredakteurin): Gendern bei ARD und ZDF: Eine kleine Pause, die einige Leute aufregt. In: Ăbermedien. Aktualisiert: 7. Dezember 2020, abgerufen am 3. Juni 2021.
cite-note-4141. â Arno Frank: âAnne Willâ zu Corona-Hilfen der Bundesregierung: Nicht wie viel, sondern wofĂŒr. In: Der Spiegel. 25. Mai 2020, abgerufen am 25. Mai 2020; Zitat: âAnne Will verwendet geschlechtergerechte Sprache in ihrer Rede, sagt statt âSteuerzahlerâ schlicht âSteuerzahlerInnenâ oder auch âSteuerzahler*innenâ, so genau weiĂ manâs nicht, es könnten ebenso gut âSteuerzahler:innenâ sein.â
cite-note-4242. â Paul-Josef Raue: Anne Will in der Gender-Falle: Mitgliederinnen und Mitglieder. In: Journalismus-Handbuch.de. 22. Januar 2018, abgerufen am 15. September 2021.
cite-note-bermedien-2020-09-15-4343. â Anne Fromm (Medienredakteurin der taz): Gesprochener Genderstern bei ARD und ZDF: Kritiker versuchen, RundfunkrĂ€te gegen Gender-âKnacklautâ zu mobilisieren. In: Ăbermedien. 15. September 2020, abgerufen am 3. Oktober 2020. Ebenda: Dokumentation: Der âmissbrĂ€uchliche Knacklautâ und die gendergerechte Sprache im ZDF und im WDR.
cite-note-bouhs-2020-12-06-4444. â Daniel Bouhs: Bayerischer Rundfunk untersagt âGender-LĂŒckeâ â mit einer Ausnahme.@1@2Vorlage:Toter Link/daniel-bouhs.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2023. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Daniel-Bouhs.de. 6. Dezember 2020, abgerufen am 28. November 2021 (plus Audio: 10:50 Minuten).
cite-note-4646. â Kai Gniffke: Einblick: Gendersensible Sprache. In: SWR.de. 21. Dezember 2020, abgerufen am 3. MĂ€rz 2021.
cite-note-4949. â Meldung: âZwangsarbeiter*innenâ: Deshalb wird im âTatortâ gegendert. In: Redaktionsnetzwerk Deutschland. 28. April 2021, abgerufen am 29. Juni 2021.
cite-note-5151. â WDR-Studie: So gendern die Deutschen, 6. Februar 2023, abgerufen am 9. Februar 2023
cite-note-5252. â Christiane Hohenstein im Interview: Geschlechtergerechte Sprache: âDer Genderstern ermöglicht DiversitĂ€t auf Wortebeneâ. In: Persönlich.com. 18. Mai 2019, abgerufen am 9. Juli 2021.
cite-note-5353. â Luise F. Pusch Sprache und Geschlecht: FĂŒr eine gerechte Sprache. In: Cicero.de. 23. September 2020, abgerufen am 17. Dezember 2020.
cite-note-5454. â JĂŒrgen Trabant: Gendersprache: Es knackt im GebĂ€lk der Republik. In: Die Welt. 10. Mai 2021, abgerufen am 9. Juli 2021 (bezahlpflichtig).
cite-note-5555. â Tobias Wenzel: Aus den Feuilletons: âWir weigern uns, Feinde zu seinâ. In: Deutschlandfunk Kultur. 17. Mai 2021, abgerufen am 9. Juli 2021 (zum Artikel von JĂŒrgen Trabant).
cite-note-5656. â Steffi Menzenbach: Der Gesetzes-TĂV. (Memento vom 26. Februar 2019 im Internet Archive) In: Das Parlament. Nr. 27, 29. Juni 2009, abgerufen am 18. Januar 2021.
cite-note-5757. â Nicole Tepasse: âUnsere Fragesteller möchten eindeutige Antwortenâ. (Memento vom 26. Februar 2019 im Internet Archive) In: Das Parlament. Nr. 1â2, 5. Januar 2009, abgerufen am 18. Januar 2021.
cite-note-gfds-position-2020-5959. â Gesellschaft fĂŒr deutsche Sprache: Die Position der GfdS zur Verwendung des Gendersternchens. In: GfdS.de. August 2020, abgerufen am 19. August 2020.
cite-note-gfds-pm-2021-05-26-6060. â Gesellschaft fĂŒr deutsche Sprache, Pressemitteilung: Klarstellung: Ja zum Gendern! In: GfdS.de. 26. Mai 2021, abgerufen am 28. Mai 2021.
cite-note-611. Peter Schlobinski im Interview: Sprachwissenschaftler zieht Parallele zu Orwells 1984: âSoll da wegen einer Gesinnung gegendert werden?â In: Der Tagesspiegel. 26. Mai 2021, abgerufen am 28. Mai 2021.
cite-note-dbsv-2021-03-6262. â Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV): Gendern. In: DBSV.org. MĂ€rz 2021, abgerufen am 2. Mai 2021.